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Bauablauf & Planung · Energie & Effizienz · Gewerbe- & Industriebau · Immobilie & Investition · Konstruktion & Bautechnik · Moderne Wohnkonzepte · Nachhaltiges Bauen · Sanierung & Bestand · Schlüsselfertigbau & Projektabwicklung · Wohnungsbau 61 Begriffe

Glossar

B

Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Bauen bedeutet, Gebäude so zu gestalten, dass sie für alle Menschen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.

Bauabnahme

Die Bauabnahme ist die Erklärung des Bauherrn, dass er die erbrachte Bauleistung als im Wesentlichen vertragsgemäß anerkennt.

Bauantrag

Der Bauantrag ist der formale Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung. Er besteht aus dem eigentlichen Antragsformular und den Bauvorlagen — jenen Unterlagen, anhand derer die Behörde das Vorhaben prüft.

Bauen im Bestand

Bauen im Bestand umfasst alle Baumaßnahmen an vorhandenen Gebäuden — von der energetischen Sanierung über Umbau und Anbau bis zur Aufstockung und Umnutzung.

Baugenehmigung

Die Baugenehmigung ist der Bescheid der Bauaufsichtsbehörde, mit dem die öffentlich-rechtliche Zulässigkeit eines Bauvorhabens festgestellt wird.

Bauherr

Bauherr ist, wer ein Bauvorhaben auf eigene Verantwortung vorbereitet, ausführen lässt und dafür rechtlich einsteht.

Baukostenindex

Der Baukostenindex bildet die Entwicklung der Preise für Bauleistungen im Zeitverlauf ab.

Baukostenkalkulation

Die Baukostenkalkulation ermittelt die voraussichtlichen Kosten eines Bauvorhabens und schreibt sie über den gesamten Projektverlauf fort.

Bauleitung

Die Bauleitung verantwortet die ordnungsgemäße Ausführung eines Bauvorhabens auf der Baustelle.

Baurecht

Das Baurecht umfasst sämtliche Rechtsnormen, die die Zulässigkeit und Ausführung von Bauvorhaben regeln.

Bauträger

Ein Bauträger erwirbt ein Grundstück, entwickelt und bebaut es auf eigene Rechnung und verkauft Grund und Gebäude anschließend gemeinsam an den Erwerber.

Bauwerksabdichtung

Die Bauwerksabdichtung schützt Bauteile vor eindringendem Wasser — insbesondere erdberührte Wände und Bodenplatten, aber auch Nassräume, Balkone und Terrassen.

Bauzeitenplan

Ein Bauzeitenplan ordnet sämtliche Vorgänge eines Bauvorhabens zeitlich und legt fest, welche Arbeiten voneinander abhängen.

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan ist die verbindliche Bauleitplanung einer Gemeinde und legt für ein bestimmtes Gebiet rechtsverbindlich fest, was dort gebaut werden darf.

Betongüte

Die Betongüte beschreibt die Eigenschaften eines Betons in genormten Klassen — vor allem seine Druckfestigkeit und seine Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse.

Bewehrung

Die Bewehrung ist der in den Beton eingelegte Stahl, der dort Kräfte aufnimmt, wo der Beton allein versagen würde — vor allem Zug- und Querkräfte.

Bodenplatte

Die Bodenplatte ist die flächige Gründung eines Gebäudes: Sie nimmt die Lasten der aufgehenden Konstruktion auf und verteilt sie gleichmäßig in den Baugrund.

Brandschutz im Bauwesen

Brandschutz im Bauwesen verfolgt zwei Schutzziele: Menschen müssen ein brennendes Gebäude rechtzeitig verlassen können, und die Feuerwehr muss wirksam löschen können. Alles Weitere leitet sich daraus ab.

C

E

F

G

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG, bündelt die energetischen Anforderungen an Gebäude in Deutschland in einem einzigen Regelwerk.

Generalübernehmer

Ein Generalübernehmer schuldet dem Bauherrn das komplette Bauwerk, erbringt dabei aber keine eigene Bauleistung, sondern vergibt sämtliche Gewerke an ausführende Unternehmen weiter.

Generalunternehmer

Ein Generalunternehmer übernimmt gegenüber dem Bauherrn sämtliche Bauleistungen eines Vorhabens und führt einen wesentlichen Teil davon mit eigenem Personal aus.

Geschosswohnungsbau

Geschosswohnungsbau bezeichnet die Errichtung von Wohngebäuden mit mehreren übereinanderliegenden Vollgeschossen, in denen voneinander getrennte Wohneinheiten liegen.

Gewährleistung am Bau

Die Gewährleistung verpflichtet das ausführende Unternehmen, Mängel zu beseitigen, die nach der Abnahme auftreten, deren Ursache aber bereits bei der Übergabe vorlag. Der Gesetzgeber spricht von Mängelansprüchen.

Gewerbebau

Gewerbebau umfasst Gebäude, die gewerblich genutzt werden — vom Handwerksbetrieb über Verwaltungsgebäude und Handelsflächen bis zu Werkstätten und Lagern.

Graue Energie

Graue Energie bezeichnet die Energiemenge, die für Herstellung, Transport, Einbau, Instandhaltung und Entsorgung eines Baustoffs aufgewendet wird — also alles außerhalb des eigentlichen Gebäudebetriebs.

Grundriss

Ein Grundriss stellt ein Gebäude im waagerechten Schnitt dar, üblicherweise etwa einen Meter über der Fußbodenoberkante. Sichtbar werden dadurch Wände, Stützen, Türen, Fenster und die Anordnung der Räume.

H

I

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W